Schmerzensgeld bei Beinamputation
Verlusthöhe, Prothesenversorgung, Phantomschmerz: jede Stufe zählt. Nach einem unverschuldeten Unfall liegt die Orientierungsspanne bei etwa 50.000 € bis 400.000 €, abhängig von Schwere und Verlauf.
Orientierungswerte
| Schweregrad | Typischer Verlauf | Orientierungsspanne |
|---|---|---|
| Vorfuß/Unterschenkel | Amputation unterhalb des Knies | 50.000 € – 120.000 € |
| Oberschenkel | Amputation oberhalb des Knies | 100.000 € – 200.000 € |
| Beide Beine / Hüfthöhe | Doppelamputation oder Hüftexartikulation | 200.000 € – 400.000 € |
Orientierungsspannen aus der veröffentlichten Rechtsprechungspraxis (Schmerzensgeldtabellen), an das heutige Niveau angepasst. Keine Gewähr, keine Beratung im Einzelfall; die konkrete Bemessung hängt von Behandlungsverlauf, Dauerfolgen und den Umständen des Falls ab.
Einordnung
Der unfallbedingte Verlust eines Beins wird nach Amputationshöhe (Zehen bis Hüftexartikulation), Stumpfverhältnissen, Prothesentauglichkeit und Phantomschmerzen bemessen. Hinzu treten lebenslange Prothesen- und Folgekosten als materieller Schaden.
Moderne Prothesen (Mikroprozessor-Kniegelenke) kosten je Versorgungszyklus hohe fünfstellige Beträge und sind alle wenigen Jahre zu erneuern; der Anspruch richtet sich auf die dem Stand der Technik entsprechende Versorgung, nicht auf die Kassenlösung. Das gehört tituliert, nicht versprochen.
Häufige Fragen
Wie hoch ist das Schmerzensgeld bei Beinamputation?
Sind diese Beträge garantiert?
Was bekomme ich zusätzlich zum Schmerzensgeld?
Die Versicherung hat bereits einen Betrag angeboten. Annehmen?
Schmerzensgeld bei Beinamputation prüfen lassen
Schildern Sie Verletzung, Behandlungsverlauf und Unfallhergang, gern mit Attesten als Anhang. Sie erfahren kostenfrei, in welcher Größenordnung Ihr Anspruch liegt und welche weiteren Positionen dazukommen.