Schmerzensgeld bei Gehirnerschütterung
Leichtes Schädel-Hirn-Trauma mit meist gutem, aber dokumentationsbedürftigem Verlauf. Nach einem unverschuldeten Unfall liegt die Orientierungsspanne bei etwa 500 € bis 10.000 €, abhängig von Schwere und Verlauf.
Orientierungswerte
| Schweregrad | Typischer Verlauf | Orientierungsspanne |
|---|---|---|
| Leicht | Ambulante Behandlung, Beschwerden bis zwei Wochen | 500 € – 1.500 € |
| Mittel | Stationäre Überwachung, mehrwöchige Beschwerden | 1.500 € – 4.000 € |
| Mit Komplikationen | Anhaltende Kopfschmerzen, Konzentrationsstörungen über Monate | 4.000 € – 10.000 € |
Orientierungsspannen aus der veröffentlichten Rechtsprechungspraxis (Schmerzensgeldtabellen), an das heutige Niveau angepasst. Keine Gewähr, keine Beratung im Einzelfall; die konkrete Bemessung hängt von Behandlungsverlauf, Dauerfolgen und den Umständen des Falls ab.
Einordnung
Die Gehirnerschütterung (Commotio cerebri) ist die leichteste Form des Schädel-Hirn-Traumas: kurze Bewusstseinsstörung, Übelkeit, Kopfschmerz, in der Regel folgenlose Ausheilung binnen Tagen bis Wochen. Für die Bemessung zählen Dauer der Beschwerden, stationäre Überwachung und Begleitverletzungen.
Auch die „harmlose" Gehirnerschütterung gehört ärztlich abgeklärt und dokumentiert, schon zur Abgrenzung vom höhergradigen Schädel-Hirn-Trauma. Anhaltende postkommotionelle Beschwerden (Kopfschmerz, Schwindel, Konzentration) müssen fortlaufend attestiert werden, sonst enden sie regulatorisch am Entlassungstag.
Häufige Fragen
Wie hoch ist das Schmerzensgeld bei Gehirnerschütterung?
Sind diese Beträge garantiert?
Was bekomme ich zusätzlich zum Schmerzensgeld?
Die Versicherung hat bereits einen Betrag angeboten. Annehmen?
Schmerzensgeld bei Gehirnerschütterung prüfen lassen
Schildern Sie Verletzung, Behandlungsverlauf und Unfallhergang, gern mit Attesten als Anhang. Sie erfahren kostenfrei, in welcher Größenordnung Ihr Anspruch liegt und welche weiteren Positionen dazukommen.