Schmerzensgeld bei Fußbruch
Mittelfuß, Fersenbein, Zehen: unten trägt jede Fehlheilung doppelt. Nach einem unverschuldeten Unfall liegt die Orientierungsspanne bei etwa 800 € bis 45.000 €, abhängig von Schwere und Verlauf.
Orientierungswerte
| Schweregrad | Typischer Verlauf | Orientierungsspanne |
|---|---|---|
| Zehen/Mittelfuß | Unkomplizierte Frakturen | 800 € – 3.000 € |
| Fersenbein operativ | Kalkaneusfraktur mit Osteosynthese, langer Ausfall | 8.000 € – 20.000 € |
| Mit Dauerfolgen | Fehlheilung, Arthrose, Versteifung, Gehbeeinträchtigung | 20.000 € – 45.000 € |
Orientierungsspannen aus der veröffentlichten Rechtsprechungspraxis (Schmerzensgeldtabellen), an das heutige Niveau angepasst. Keine Gewähr, keine Beratung im Einzelfall; die konkrete Bemessung hängt von Behandlungsverlauf, Dauerfolgen und den Umständen des Falls ab.
Einordnung
Mittelfuß- und Zehenfrakturen heilen meist gut; die Fersenbeinfraktur (Kalkaneus) dagegen ist ein schwerer Bruch mit häufigen Dauerfolgen bis zur Gelenkversteifung, typisch bei axialer Stauchung.
Nach Kalkaneusfrakturen sind stehende Berufe oft dauerhaft nicht mehr möglich, die Erwerbsschadensprüfung gehört hier neben jede Schmerzensgeldbemessung.
Häufige Fragen
Wie hoch ist das Schmerzensgeld bei Fußbruch?
Sind diese Beträge garantiert?
Was bekomme ich zusätzlich zum Schmerzensgeld?
Die Versicherung hat bereits einen Betrag angeboten. Annehmen?
Schmerzensgeld bei Fußbruch prüfen lassen
Schildern Sie Verletzung, Behandlungsverlauf und Unfallhergang, gern mit Attesten als Anhang. Sie erfahren kostenfrei, in welcher Größenordnung Ihr Anspruch liegt und welche weiteren Positionen dazukommen.